Unzufriedenheit in der Beziehung

Unzufriedenheit in der Beziehung – der Anfang vom Ende?

Am Anfang einer Beziehung hängt der Himmel voller Geigen. Doch auch, wenn man anfangs noch glaubte, das Glück sei perfekt, stellt sich nur allzu häufig nach relativ kurzer Zeit die Ernüchterung ein. Manchmal zeigen sich dann massive Schwierigkeiten, Hürden und unüberwindbare Differenzen, die schnell und unweigerlich das Beziehungsaus bedeuten.

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Doch manchmal schleicht sich der Frust auch schleichend ein, ohne dass es dafür konkrete Auslöser gäbe. Irgendwann blickt ein Partner auf sein Leben und stellt fest, dass er unzufrieden ist. Diese Unzufriedenheit zu definieren und – mehr noch – einen Ausweg aus der Beziehungskrise zu finden, ist oft nicht ganz einfach. Und so stirbt so manche Beziehung einen langsamen, aber sicheren Tod.

Unzufriedenheit in der Beziehung – was sind die Gründe?

Du bist unzufrieden in der Partnerschaft? Dafür kann es oft Ursachen geben, die sich leicht und deutlich feststellen lassen. Dies gilt etwa, wenn der Partner störende Verhaltensweisen zeigt, es an Respekt fehlen lässt oder egoistisch und verletzend handelt.

Unzufriedenheit stellt sich andererseits aber auch ein, wenn die eigenen Vorstellungen von einer Partnerschaft und dem gemeinschaftlichen Leben nicht erfüllt werden. „Irgendetwas fehlt“, ist ein häufiges Gefühl. Sind die alten Gewohnheiten erst einmal festgefahren, lassen sie sich nur noch schwer erkennen. Dann folgt oft der neidvolle Blick auf andere, auf glückliche Paare, vielleicht auch auf Ideale, wie sie in Film und Fernsehen vorgelebt werden.

Nun gilt es zu unterscheiden: Sind diese Vorbilder realistisch? Oder jagst Du einem Traum hinterher, der mit der gelebten Realität nur wenig gemeinsam hat?

Wenn Du unzufrieden in Deiner Partnerschaft bist, solltest Du Dich einmal in Ruhe mit Deinen Wünschen und Vorstellungen auseinandersetzen. Nur wenn Du weißt, woher Deine Unzufriedenheit rührt, kannst Du etwas dagegen unternehmen und Deine Partnerschaft in die richtige Spur bringen – dorthin, wo Du rundum zufrieden bist.

Was Du nicht tun solltest: Die eigene Unzufriedenheit herunterspielen und ignorieren. Denn dann kann sich schleichend eine echte Krise anbahnen, die später nicht mehr so einfach aufzuhalten ist.

Unzufriedenheit in der Beziehung: Liegt es an dir oder an mir?

Die erste Frage, die sich stellt ist diejenige, welcher partnerschaftliche Teil die Unzufriedenheit auslöst. Es geht hierbei nicht um Schuldzuweisungen. Vielmehr musst Du herausfinden, wo der Ursprung der wachsenden Unzufriedenheit liegt. Nur dann hast Du eine realistische Chance, Deine Partnerschaft zu retten.

Dabei kann man grundsätzlich unterscheiden: Ist der Partner Auslöser der Unzufriedenheit, oder basiert diese auf der eigenen Einstellung bzw. dem Selbstbild und der Art und Weise, wie Du den Partner siehst?

Ist der Partner auslösend, sind es meist sehr typische Verhaltensweisen, die dazu führen, dass der andere unzufrieden ist. So passiert es in längerfristigen Partnerschaften beispielsweise häufig, dass mindestens ein partnerschaftlicher Teil nachlässig wird. Man weiß den Partner sicher, glaubt unbewusst, sich nicht mehr bemühen zu müssen. Komplimente, liebevolle kleine Gesten etc. werden weniger. Schließlich resultiert die Unzufriedenheit des anderen aus dem Gefühl, nicht mehr beachtet, vielleicht nicht mehr geliebt zu werden. Nehmen gemeinsame Unternehmungen, Gemeinsamkeiten und Hobbys ab, wächst die Unzufriedenheit – erst Recht, wenn die Lebensumstände zusätzlich nicht den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechen, etwa, weil finanzielle Probleme bestehen, berufliche Schwierigkeiten belastend wirken oder auch die Familienplanung nicht wie erhofft verläuft.

Unzufriedenheit in der Beziehung: Höre in Dich hinein

Unzufriedenheit kann aber auch aus Dir  selbst heraus entstehen, ohne dass der Partner einen konkreten Anteil an der Entwicklung hat. Oftmals stand lange Zeit die Partnerschaft im Vordergrund, eigene Wünsche und Vorstellungen wurden nicht gelebt. Wer dauerhaft nicht auf die persönlichen Bedürfnisse achtet, wird immer unzufriedener. Hinzu kommen sehr persönliche Gefühle wie Unzulänglichkeit, fehlendes Selbstwertgefühl, Unsicherheit oder allgemeine Unzufriedenheit, was dazu führt, dass sich jemand auch innerhalb der Partnerschaft nicht wohl fühlen. Wer mit sich selbst nicht im Reinen ist, wird kaum innerhalb seiner Beziehung glücklich und zufrieden sein können.

Versuche als ersten Schritt immer herauszufinden, weshalb Du tatsächlich unzufrieden bist. Bevor Du mit Deinem Partner auf Konfrontation gehst, solltest Du mit Dir selbst im Reinen sein. Welches sind Deine persönlichen Wünsche und Vorstellungen? Wie sollten ein Leben bzw. eine Partnerschaft aussehen, in der Du zufrieden leben könntest?

Nehme Dir Zeit für Dich und Deine Hobbys. Denke immer daran: Die Verantwortung für Dein Glück trägst immer Du selbst. Es ist nicht an Deinem Partner, Dich glücklich zu machen. Er kann nur ein glückliches Leben mit Dir teilen. Setzt Du zu hohe Erwartungen in Deinen Partner, Dich zufrieden zu machen, wirst Du zwangsläufig enttäuscht werden.

Erfülle Dir selbst Deine Träume und Wünsche, realisiere lang geplante Aktivitäten, ob mit oder ohne Partner. Vergesse jedoch dabei nicht, Deinen Partner mit einzubeziehen.

Kommunikation als wichtige Basis

Der größte Fehler, den Du machen kannst, ist Deine Unzufriedenheit in der Beziehung totzuschweigen. Viele Menschen vermeiden es tunlichst, die eigene Unzufriedenheit anzusprechen, weil sie damit möglichen Konflikten ausweichen wollen. Zudem kommt es oft vor, dass der Partner diese oft nicht greifbare Unzufriedenheit nicht nachvollziehen kann und daher nicht ernst nimmt. Die Folge ist ein gesteigertes Gefühl, nicht beachtet zu werden. Umso mehr wächst also die Unzufriedenheit.

Suche also das Gespräch. Dein Partner sollte wissen, wie es Dir geht. Versuche dabei, nicht anklagend zu wirken. Wenn Du Deinem Partner das Gefühl gibst, er sei verantwortlich für Deine Unzufriedenheit, setzt Du ihn unter Druck. Es geht in dieser Situation nicht darum, dass er oder sie etwas besser machen soll, damit Du zufrieden bist. Es geht um gegenseitiges Verständnis, Rücksichtsname und das gemeinschaftliche Entwickeln von Lösungen.

Erkläre also, wie Du Dich fühlst. Spreche dabei bewusst von der Ich-Form und beginne Deine Sätze nicht mit „Du“. Sage, was Dir wichtig wäre, um Zufriedenheit zu erlangen. Möglicherweise kann Dir Dein Partner Lösungsansätze bieten.

Hilfe von außen annehmen

Nehme Dir Zeit! Unzufriedenheit entsteht schleichend. Die Lösung der partnerschaftlichen Probleme braucht ebenso ihre Zeit und Geduld.

Es kann aber unter bestimmten Umständen sein, dass es Dir nicht gelingt, alleine oder gemeinsam mit Deinem Partner zu einer größeren Zufriedenheit innerhalb Ihrer Beziehung zu kommen. Gründe hierfür könnten beispielsweise sein, dass Deine persönlichen Probleme tiefer sitzen und therapeutisch aufbereitet werden müssen, dass Du die Ursachen selbst nicht identifizieren kannst oder dass es Dir nicht gelingt, mit Deinem Partner auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Scheue Dich in diesem Fall nicht, Hilfe von außen anzunehmen, sei es, indem Du eine persönliche Therapie machst oder aber gemeinsam mit Deinem Partner eine Beziehungsberatung aufsuchen.

Hier können professionelle Berater der Ursache für Deine Unzufriedenheit auf die Spur kommen und Dir helfen, Deine Partnerschaft wieder auf eine gute Linie zu bringen.

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